Hundeverein oder Hundeschule?

Schön, dass sich mittlerweile doch viele Hundebesitzer Gedanken um die Erziehung und Beschäftigung ihres Vierbeiners machen.


 

Bevor man eine Wahl trifft sollte man  verschiedene Plätze und die Leute angucken und Methoden vergleichen.

Mittlerweile gibt es Hundeschulen, Kynologen und welch interessante Namen sich diverse Hundetrainer noch alles geben, wie Sand am Meer. Einige haben ein florierendes Geschäft mit der teilweise beeindruckenden Ahnungslosigkeit einiger Hundebesitzer (und ihrer Überforderung) entwickelt. In einigen Kreisen scheint es auch ein Muss zu sein, einen eigenen Trainer zu bezahlen. Kann man sein Geld leichter als mit "betreuten Spazieren gehen" verdienen?

Sicherlich gibt es auch unter den kommerziellen Hundeschulen/Personal Trainern welche, die mit Herzblut, Engagement und Fachwissen bei der Sache sind.

Grundsätzlich sollte man aber immer im Hinterkopf haben: Hundeschulen haben ein finanzielles Interesse an ihrer Klientel. Und: es gibt keine staatliche geprüfte Ausbildung zum Trainer. Zertifikate können, müssen aber nicht einen Rückschluss auf Eignung und Sachkunde geben. Schließlich wurde in den meisten Fällen diese "Ausbildung" bei den einzelnen Instituten teuer erkauft.


 

In einem Hundeverein trifft man auf gleichgesinnte Menschen, die ihr Hobby, den Hundesport, ausüben. Eine Grunderziehung (Begleithund) gehört immer dazu.

Jeder Verein, der Prüfungen abhält, MUSS über mindestens einen qualifizierten Ausbilder verfügen: ein Sachkundenachweis ist Pflicht!

Neben  Seminaren zu theoretischem und praktischem Wissen  in der betreffenden Sportart, müssen auch Schulungen aus der ganzen Bandbreite der Hundewelt abgedeckt werden: Versicherungsfragen, Erste Hilfe am Hund, Menschenführung und Rhetorik (also wie vermittel ich das Wissen), Hund im Recht: Ordnungsrecht, Zivilrecht, Vereinsrecht, sowie die Struktur des Hundewesens.


 

Die Übungsleiter sind ehrenamtlich tätig, da ihnen Hunde und ihre sinnvolle Beschäftigung/Erziehung eine Herzensangelegenheit sind;

hier steht also kein finanzielles Interesse im Vordergrund, sondern das Mensch-Hund-Team und das gemeinsame Hobby.

Ein Verein bedeutet aber immer auch ein Miteinander, die Aufgaben werden auf viele Schultern verteilt, Mithilfe ist also unerlässlich.


 

Nehmen Sie sich, im Interesse Ihres Hundes, die Zeit und vergleichen Sie verschiedene Plätze: Sie und Ihr Hund müssen sich wohlfühlen!